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Der Stolz von CDU und Bürgermeister Strunk auf die eigene Wirtschaftspolitik und die angeblich positive Arbeitsplatzbilanz ist unangemessen. Auf Wahlplakaten und in den Medien reklamiert die CDU unter anderem viele Arbeitsplätze, die bei dem städtischen Betrieb DBX geschaffen worden seien. Leider halten die tatsächlichen Daten dem erweckten Eindruck nicht stand! Untermauern kann ich dies mit sehr aussagekräftigen Grafiken.
Wir haben einen Vergleich zwischen den Nachbargemeinden Alpen, Kalkar, Rheinberg und Sonsbeck angestellt. Anhand der für jedermann zugänglichen Daten der der Landesdatenbank NRW für die Jahre 1995 und 2007. Das Ergebnis entlarvt die Wahlkampfaussage der CDU als Märchen. Nach den absoluten Zahlen ist es so, dass in dem angegebenen Zeitraum die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten um insgesamt 7 Beschäftigte angewachsen ist. Gleichzeitig ist allerdings in diesem Zeitraum die Einwohnerzahl in Xanten um rund 2820 Personen angestiegen.
Eine weitere Analyse zeigt, dass in der Amtszeit von Bürgermeister Strunk von 1999 bis 2007 sogar 162 Arbeitsplätze verloren gegangen sind. Um den Prozentsatz der Arbeitsplätze auf dem Niveau wie zu Beginn seiner Amtszeit zu halten, hätten auf Grund der gestiegenen Einwohnerzahl ca. 380 neue Arbeitsplätze geschaffen werden müssen. Insgesamt liegt Xanten im Vergleich zu den Nachbargemeinden an letzter Stelle der einwohnerbezogenen Beschäftigungszahlen - mit weiter fallender Tendenz. Dies ist aus unserer sicht darauf zurückzuführen, dass sich die CDU bei der Wirtschaftspolitik ausschließlich auf den Tourismus fokussiert hat.
Samstag, 22-08-09 02:57
Hallo zusammen.
Wenn ich mir hier alles durchlese, muß ich sagen, es steckt in jedem Text ein Funke wahres. Xanten ist sicherlich eine schöne Stadt, die Gott sei Dank nicht durch Industrie wie Lemken oder Solvay verunschandelt wird. Aber ich auch der Meinung, daß es mehr qualifizierte Jobs in xanten geben muß, bei dem jeder gutes Geld verdienen kann bei entsprechender Leistung und bei voller Sozialversicherungspflicht. Mir wäre es auch lieber in Xanten arbeiten und das Geld verdienen zu können wie in Rheinberg wo ich fast täglich hinpendeln muß. Auch an Wochenenden und Feiertagen. Darum liege ich da wohl nicht falsch, wenn ich von der Xantener Politik einfordere konstruktiv zum Wohle der Xantener Bevölkerung zusammen mit der Wifö aus dem Quark zu kommen anstatt sich ewig hinter parteipolitisches Geplänkel zu verstecken. Vielen Dank für Ihr Mühen.
Donnerstag, 20-08-09 21:48
Der Vorteil von amtlichen Zahlen ist, dass diese nicht lügen. Sie führen jedem, der sie sehen und verstehen will, vor Augen, wie eine Entwicklung ist. Nüchtern und ohne politische Färbung. Die Frage ist nur, welche Schlüsse man aus diesen Zahlen zieht. Den Schluss weiter so oder den Schluss, wir müssen etwas am Kurs ändern.
Die FDP kommt aus den Zahlen zu dem Schluss, es muss sich etwas ändern. Bereits im Januar 09 haben wir in einem Antrag konkret aufgezeigt, was sich ändern soll und wie der Weg zum Ziel ist. Dieser Antrag ist von der Mehrheitsfraktion (CDU) im Rat abgelehnt worden. Die Idee - das Ziel und der Weg -, die dahinter steckt, hat allerdings bereits Einzug in die Wahlprogramme mehrerer Parteien gefunden. Das alleine ist schon ein Erfolg. Das ist es, was wir wollen: Impulse für Xanten!
Impulsgeben ist harte Arbeit und nicht so einfach wie Sie es darstellen.
Donnerstag, 20-08-09 19:40
Nun was ich sagen will ist folgendes: Ich komme auch ganz schön rum und den meisten Gemeinden in der Größenordnung Xanten's geht es nun gar nicht gut. Die haben nix - kein Geld, noch viel mehr Schulden, nix Attraktives. Natürlich kann man noch einiges besser machen in Xanten (keine Frage auch Ihre weiteren Gewerbeansiedlungen) aber alles Schlecht machen was wir hier haben. Das ist einfach unglaubwürdig. Schuld ist nur die CDU oder Christian. Wie einfach ist es in der Opposition. Nun gut, das ist Politik. Damit muss man wohl leben. Hoffentlich noch weitere 5 oder mehr Jahre. Viel Glück und am nächsten Sonntag wissen wir mehr.
Donnerstag, 20-08-09 18:51
Nun, ich werde Ihre Ansichten über die Wohn- und Lebensqualität von Alpen und Rheinberg nicht kommentieren. Dies überlasse ich gerne Ihren CDU-Parteifreunden aus diesen beiden Nachbarstädten.
Wie soll der Xantener denn wochentags die Schönheit dieser Stadt genießen, wenn er die Hälfte seiner Freizeit auf der Autobahn auf dem Weg zur und von der Arbeitsstelle verbringen muss? Zugegeben, das ist jetzt bewusst überspitzt. Es soll aber den Blick auf die eigentliche Problematik lenken. Die Zunahme des Tourismus schafft nicht in dem Maße Arbeitsplätze, wie diese in Xanten gebraucht werden. Dies bedeutet aus meiner Sicht, dass zwingend eine Kurskorrektur erforderlich ist, um die ausschließliche Fokussierung auf Tourismus zu beenden. Es sollte alles dafür getan werden, damit nicht nur Touristen, sondern auch nachhaltige Arbeitsplätze den Weg nach Xanten finden.
Dienstag, 18-08-09 22:15
OK das ist eine Argumentation. Aber Tourismus ist ein Pfund mit dem Xanten wuchern kann. Gott sei Dank haben wir und werden wir dies voll in die Waagschale werfen. Zum Glück (und Sie werden meine politische Ausrichtung kennen) hat die CDU darauf gesetzt. Ich bin mir sicher, dass Sie dies - wenn vielleicht auch zähneknirschend - anerkennen. Weitere, mittelstands- und Gewerbebetriebunterstützende Massnahmen ? Nur zu ! Aber trotz allem - schauen Sie sich Rheinberg, Alpen etc. an ! Ziemlich öde dort, ich möchte da jedenfalls nicht wohnen. Toll die haben Lemken und Norgren aber Wohnqualität ? Samstags, aber vor allem Sonntags kann man sich vor Touris in Xanten nicht retten, aber in der Woche oder auch Freitags profitieren wir Einheimischen doch von dem Ganzen. Besser so als Gewerbe-/Industriestandort par excellance. Ausserdem passt Gewerbestandort nicht zu Slow City, wenn ich schon Ihre Wahlkampfthemen aufgreifen darf (oder zumindestens die von Herrn Götze-Rohen).







